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Hormonblockade

“Zu Risiken und Nebenwirkungen der Pille fragen Sie auch mal Ihren Psychotherapeuten.”

Schauen wir uns im Internet mit der Wortkombination “Pille Nebenwirkungen” um, so stoßen wir auf die Webseite zweier ärztlicher Vereine: des Berufsverbandes der Frauenärzte e.v. und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.v. Dort finden wir ausführliche Beschreibungen der Wirkung der Pille - differenziert nach Mikro- und Minipille - aus ärztlicher Sicht. Die Pille wird von den beiden Ärztegesellschaften überwiegend positiv beurteilt. An medizinisch erfassten Nebenwirkungen werden  nur körperliche aufgezählt wie:

    bei der Mikropille Thrombosegefahr, Zwischenblutungen, Übelkeit, Brustspannungen, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen, Einlagerung von Wasser im Körpergewebe, eine “möglicherweise leichte Erhöhung des Brustkrebsrisikos”,

    bei der Minipille Menstruationsstörungen, Schmierblutungen, Erhöhung des Risikos einer Eileiterschwangerschaft.

Im Fokus eines Psychologischen Psychotherapeuten stehen andere Themen als beim Gynäkologen. Der Psychotherapeut wird aufgesucht wegen psychischer Beschwerden wie Ängste, Depressionen, Schlafstörungen oder Beziehungsproblemen und anderen - alles Fragestellungen, die in einer ärztlichen Praxis normalerweise nur am Rand gestreift werden können, denen aber in der Psychotherapie das Hauptaugenmerk gilt. Vergleichen wir nun die Symptomfragebögen und die Psychotherapie von Patientinnen mit und ohne Pille, so sehen wir typische und signifikante Unterschiede.

Nach dreißig Jahren Therapie-Erfahrung und einigen ersten Pilot-Praxisstudien - soweit es der Praxisbetrieb zulässt - zeigte sich: Die möglichen psychologischen Nebenwirkungen der Pille sind wahrscheinlich nicht weniger gravierend als die medizinischen - und zu einem erheblichen Teil sogar über Jahrzehnte schicksalsbestimmend und persönliche Selbstbestimmung und Freiheit erheblich einschränkend:

  • Falsche Partnerwahl und dadurch auf Dauer-
  • Unzufriedenheit mit der Beziehung (1)
  • alleinerziehende und finanziell klamme junge Frauen zwischen 25 und 35 Jahren mit kleinen Kindern nach gescheiterten Kurzzeitbeziehungen infolge falscher Partnerwahl
  • Gefühlsblindheit, Gefühlsblockade, emotionale Reaktions- und Regulationsstarre
  • Unzureichende Verarbeitung seelischer Krisen, mangelnde Konfliktfähigkeit
  • mögliche Erkrankung an einer Depression, einer Angst-/ Panik- oder Zwangsstörung
  • Mangel an Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, soziale Isolation
  • Beziehungsverflachung und unbefriedigende Sexualität, lebenslang reduzierte libido
  • Psychosomatische Beschwerden, Nervosität
  • Kontaktscheu mit der emotionalen Selbstunsicherheit, wirklich gemocht zu werden, auch, ohne dem Partner jederzeitige sexuelle Verfügbarkeit anzubieten.

Psychotherapeuten lassen sich von ihren Patienten deren Symptome und Beschwerden ausführlich berichten, diagnostizieren dann weiter mithilfe von Fragebögen und Befragung. Ein Teil der von den Patientinnen unter der Pille erzählten Beschwerden sind schlicht Pillen-nebenwirkungsbedingt.

Die seelische und emotionale Reaktionsfähigkeit der Patientinnen auf ihre Psychotherapie wird infolge der hormonellen Beeinflussung der körpereigenen Regulation durch die Pille deutlich herabgesetzt bis völlig blockiert. 

Hormone verschleiern Gefühle und blockieren Psychotherapie

Für die Verarbeitung unserer Gefühle ist das limbische System zuständig, ein innen liegender Teil unseres Gehirns. In ihm findet die Verarbeitung unserer Gefühle statt. Er stellt die Bühne für das gefühlsmäßige Auf und Ab in unseren Beziehungen dar.

Das limbische System ist sehr hormonsensitiv. Es liegt nahe am Hypothalamus, der die Oberaufsicht über die hormonellen Vorgänge im Körper hat. Es gibt enge Wechselbeziehungen zwischen der Aktivität des limbischen Systems und der hormonellen Ausschüttung. Frauen können ein Lied davon singen, da viele im Laufe des Zyklus ein deutliche Schwankungen der Gefühle erfahren.

Jede - noch so “kleine” - Pille, die Hormonspirale, die “Drei-Monats-Spritze” sowie alle anderen über Hormone wirksamen Verhütungsmethoden beeinflussen und stören damit die körpereigene hormonelle Selbstregulation. Dies wiederum wirkt sich auf den Gefühlshaushalt aus.

Was kann das für eine Wirkung sein ??

Nun, die eingenommenen Hormone überlagern, verändern und verschleiern die eigene natürliche, ungestörte Hormonregulation. Und da Gefühle mit den Hormonen schwanken, gilt auch hier: Genuine ureigene Gefühle werden überlagert und verschleiert. Hormone bewirken eine emotionale Verschleierung und Verflachung. Es lässt sich vergleichen mit dem Unterschied zwischen einem schwarz-weiß-Foto und einem Farbfoto. Auf dem schwarz-weiß-Foto ist auch alles drauf - aber es fehlt die Farbe - und damit fehlt eine wichtige lebendige Information.

Was kann das für Frauen bedeuten, die oft über Jahre die Pille einnehmen ?

Es bedeutet zu allererst, dass Frauen ohne die Pille anders, authentischer, ursprünglicher fühlen würden. Was Beziehung anbetrifft, so wird Frau durch die Einnahme der Pille in vielen Fällen regelrecht fehlgeleitet: Sie unterliegt einer starken Neigung, exakt den falschen, eventuell einen krass unpassenden Partner zu wählen. Wie im Buch berichtet wird, zeigen wissenschaftliche Studien: Unter der Pille fehlt der Riecher für den richtigen Partner.

    Die Verfälschung der Gefühlswelt macht eine tiefenwirksame emotionale Psychotherapie fast unmöglich. Es ist nicht so, dass nichts gelernt würde und Patientinnen profitieren auch von einer Psychotherapie. Jedoch in den die Therapie verursachenden Problemen, Sorgen und Fragestellungen gibt es kaum Fortschritt. Die emotionale Reaktions- und Umsetzungsfähigkeit ist reduziert und in vielen Fällen vollständig blockiert. Patientinnen drücken das oft so aus: “Es war schon alles ganz gut, hat mir aber letzten Endes persnlich nichts gebracht und in meiner Situation nicht wirklich  geholfen - meine anfänglichen Probleme bestehen immer noch”.

Wir sprechen von einer Reaktionsblockade oder Reaktionsstarre.

Entsprechend berichten Frauen nach Absetzen der Pille und Wechsel zu einer natürlichen Verhütungsmethode (z. B. der Symptothermalen Methode) meist über eine lebendigere Beziehung zu ihren Partnern - was von denen meist bestätigt wird.

Psychotherapeuten fordern daher die folgenden Informationen in den Gebrauchsanweisungen der Pille:

  • Aufklärung über sämtliche psychosozialen Nebenwirkungen der PILLE
  • Aufklärung über das Risiko falscher Partnerwahl
  • Aufklärung über die Verschleierung und Verfälschung der genuinen Gefühlswahrnehmung
  • Aufklärung über das erhöhte Risiko von Angsterkankungen
  • Aufklärung über das erhöhte Risiko von Depressionen, Mangel an Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl
  • Aufklärung über das erhöhte Risiko eines lebenslangen Mangels an libido
  • Aufklärung über das erhöhte Risiko von Beziehungsverflachung und unbefriedigender Sexualität

 

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